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Das Tor

Bereits seit Mitte der 1930er Jahre gab es Planungen für eine Rastanlage Rhynern auf beiden Seiten der neuen Reichsautobahn von Köln nach Berlin. Während auf der Südseite am 27. August 1939 eine erste provisorische Rastanlage nach Planungen des Düsseldorfer Architekten Helmut Hentrich in Betrieb genommen wurde, kam der weitere Ausbau aufgrund des Krieges jedoch zum Erliegen.

Erst Ende der 1940er Jahre wurde die Raststätte Rhynern-Nord komplett aufgebaut und in Betrieb genommen. Dabei wurde auf den seinerzeitigen Entwurf von Hentrich zurückgegriffen, da die Tankstellenbereiche als Tor Westfalens beidseitig der Autobahn gegenüberliegend angeordnet sein sollten.

Westlich der Autobahnkirche steht ein Kunstwerk des Künstlers Michel Düchting aus Soest. Auftraggeber der Skulptur mit dem Namen „Tor“ war der Kirchenkreis Hamm. Es handelt sich dabei um eine sechs Meter hohe und rund 7,5 Tonnen schwere Plastik aus Stahlplatten mit einem schmalen Durchgang in der Mitte. Der Bildhauer beschreibt sein Kunstwerk als Metapher für die aktuelle Reise wie auch für das Unterwegs sein im Leben. In einer aufwändigen Kranaktion wurde das Kunstwerk am 14. November 2009 aufgestellt.